Münchner Merkur vom 12./13. Mai 2007
… Klassik trifft Jazz. Das musikalische Ergebnis war ein Zusammenspiel, das sich wunderbar ergänzte, ein Klangteppich, in dem sich die Gegensätze der Elemente auf interessante Weise ineinander verloren.
„Es ist ein Experiment” sagt … Wegele über die Arbeit mit der Berlinerin Wienert. Eine Arbeit, die in wenigen Wochen auf einer CD verewigt werden soll. Konzerte in Leipzig, München, Berlin und Graz dienen als Vorbereitung auf die Aufnahme … Alle Stücke, viele davon vom US-Komponisten George Gershwin, hat Wegele selbst arrangiert. Dazu kommen Eigenkompositionen wie „Taxi” oder „November Song”. Immer wieder zeigte sich dabei, wie herrlich die ruhigen und gedeckten Töne der Blasinstrumente mit der Spritzigkeit des Pianos harmonieren. Oboe und Englisch Horn sind laut Wegele Instrumente, die nicht unbedingt mit dem Jazz in Verbindung gebracht werden. „Wir sind aber der Meinung, dass das wunderbar zusammenpasst.” Ein gelungenes Experiment.